Wegfall des Regressverzichtsabkommen der Feuerversicherer

Regressverzichtsabkommen
Zum 31.12.2017 entfällt das Regressverzichtsabkommen der Feuerversicherer.
Dies betrifft die Hausrat-, Wohngebäude-, Geschäfts-Inhalts- und gewerbliche Gebäudeversicherung.
Ab 2018 können bei Feuerschäden an Nachbarimmobilien
die betroffenen Bürger in Regress genommen werden.

Eine Haftpflichtversicherung schützt.
Das Regressverzichtsabkommen trat im Jahr 1961 in Kraft.
Der Kunde einer Feuerversicherung sollte durch das Abkommen bei Übergreifen seines
Feuers auf eine benachbarte „Sache“ vor Regressansprüchen geschützt werden.
Damit war gewährleistet, dass der Kunde seine finanzielle und wirtschaftliche Existenz nicht verlor.
Das Abkommen ist jedoch heutzutage nicht mehr zeitgemäß.
Jeder Hausbesitzer hat mittlerweile aus-reichende und deutlich bessere Möglichkeiten,
sich durch eine Haftpflichtversicherung abzusichern.
Deshalb wurde vom GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) beschlossen,
dieses Regressverzichtsabkommen marktweit aufzuheben.
Umso wichtiger ist es daher, über eine aktuelle Haftpflichtversicherung (Privathaftpflicht,
Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht, Betriebshaftpflicht) zu verfügen,
die im Falle eines Schadensersatzanspruches begründete Ansprüche befriedigt
und unbegründete Ansprüche ablehnt und dies notfalls vor Gericht begleitet.

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